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Robin Wood Sexualised Abuse Scandal
posté le 31/12/18 par Leonhard Bauer Mots-clés  environnement  genre / sexualité  Peuples indigènes 

This file first submitted to local supporters Feb 15, 2018 documents the German language report about sexualised abuse and violence at a forest conservation action in Hesse which existed from Jan 7, 2018 to Nov 6, 2018. The event was supervised by the non-governmental organisation "Robin Wood," whose employees even when requested to do so did nothing against abuses committed by at least one of their colleagues, and everything to foster a climate of abuse. The report was spread among local supporters and doctors joined into the protests against the health risks imposed by a disproportionate agglomeration of aircraft traffic in Frankfurt/Main (FRA), but nothing changed until police forcefully ended the action after half a year of boycott. Please help end sexualised abuse by non-governmental organisations and cut all ties to "Robin Wood."

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"Laudato Si" + Waldbesetzung + Airbus

Lieber Ferdinand,

das Mantra das Du Dir zum Motto gewählt hast so wie der römische Stellvertreter zum Titel seiner Verwaltungsanordnung ist leicht einzuüben und gut geeignet schnell einen beeindruckenden Chorgesang aufzubauen, so wie die Rucolapflanze für den Küchengarten, da sieht man über genealogische Unstimmigkeiten auch einmal hinweg. Aber eine Mutter kann nicht gleichzeitig Schwester sein, es sei denn der Schöpfer hätte seine eigene Schöpfung missbraucht. Mutter Erde wird aber nicht von Vater Himmel vergewaltigt, sondern von Schwager Geld, um es auf franziskanisch bzw. neu-jesuitisch zu sagen. Und die Natur ist auch kein Haus sondern ein Zelt, schon bei Abraham. Wenn mit dem gemeinsamen Haus die Kirche gemeint ist, wie für eine Enzyklika naheliegend, dann kann der Begriff nach Bonifatius nicht auch die Natur umfassen.

Jesuitenpater Bergoglio sollte meines Erachtens darüber meditieren dass die Natur vom ersten Tag an erschaffen wurde, die Kirche jedoch erst am siebten. Dann gelänge es ihm vielleicht die rivalisierenden Machtinteressen im Kollegium angesichts eines so existentiellen Themas klarer zu strukturieren. Mit Einzelheiten konnte ich mich noch nicht befassen, mangels Gelegenheit das Dokument im Warmen zu studieren. Regionalverbundfahrscheine, fehlende Lebensmittel, Kerzen, eine neue Mütze, eine Geburtstagsgrußkarte für die Verwandtschaft, zu mehr reicht es derzeit kaum. Enzykliken sind ohnehin nicht als Tagesgespräch von Bedeutung sondern als Gelegenheit zu Richtungsänderungen in langfristigen Entscheidungsmustern. Ersatzweise anbei ein Arbeitsblatt das ich nach einem Wanderwegfund vorigen Sommer angefertigt habe, erst durch eine Enzyklika wurde das Königsveto („ius exclusiva“) aus dem Kirchenrecht gestrichen.

Als ich am 19.1.2018 zurück auf die Waldbesetzung kam und mein Zelt dort aufgestellt hatte gab es seit einigen Tagen die Tunneldachküche. Ich räumte sie auf und machte drei Tage hintereinander lang warmes Essen für alle Anwesenden satt, sowie einen nach Nötigkeit sortierten Einkaufszettel um auch einen Vorrat für drei Tage aufzubauen. Davor hatte es anscheinend nur kleine Tofupfannen für zwei bis drei Personen gegeben. Da obwohl ich Zuspruch erntete der Zettel keinerlei Beachtung fand bat ich schließlich eine Besucherin die auch vegan lebt diesen zu fotografieren und zu verbreiten, damit noch am Samstag zum Mitbringen am Sonntag eingekauft werden konnte. Das Foto wurde auch angefertigt, bewirkte jedoch keinen Rücklauf. Später fand ich im Internet zu diesem Datum ein anderes Foto von einem anderen Zettel auf dem irgendwo auch von „sonstigen Lebensmitteln“ die Rede war, welcher ganz offenbar als Verdrängungsreaktion angefertigt worden war, anstatt meine Arbeitsweise durch sachgerechte Übertragung auf den Bereich Baumaterial zu würdigen.

Am Samstagabend erschien „Jessica“ aufgrund ihres unbehandelten Leidens in notorisch schlechter Laune und versuchte sogleich mehr oder weniger hilflos das Ergebnis meiner Arbeit schlechtzureden, fand aber nur gut gesättigtes Publikum vor und wurde dadurch immer übellauniger bis eine Besucherin sie derbe zurechtwies : „Kaum komme ich hier her werde ich von Dir nur angevotzt.“ Ich war der erste der die Sprache wiederfand und zollte der Dame Respekt indem ich sie darauf hinwies dass die Langzeitbelastung durch den nahen Autobahnlärm auch für härtere Gemüter nur mit Ruhepausen zu ertragen ist. „Jessica“ verzog sich schmollend. Am nächsten Tag jedoch erhob sie mir gegenüber gemeinsam mit „Daniel“ den Vorwurf ich hätte durch die Nennung roter Bohnen auf dem Einkaufszettel ihre Mutter gekränkt. Ich erwiderte dieser daraufhin dass ich mit ihrer Mutter, falls diese da war, nicht in ein Gespräch gekommen bin, dass Bohnen zum veganen Grundwissen gehören, dass sie sich freuen könne wenn ihre Angehörigen lebendig und gesund genug seien hier herzukommen ; und ließ die beiden stehen denn ich hatte für Quatsch gerade keine Zeit.

Im Nachhinein kristallisierte sich jedoch heraus dass „Jessica“ offenbar nichts hinzugelernt hatte, und mutmaßlich konfabulierte um sich nicht sachlich mit mir verständigen zu müssen. Als sie mich später erneut anquatschte machte ich sie daher darauf aufmerksam dass die letzte Frau die versucht hatte mich so einzuschüchtern anschließend in der Teezeremonie zusammenbrach und von ihren Misshandlungen durch ihre Mutter berichtete. „Daniel“ hatte auch in meiner Anwesenheit von dem von mir zubereiteten Essen gegessen, und schob sein Fahrrad wie einen Rollstuhl vor sich her, selbst seine kaputten Schläuche musste man hinter ihm aufräumen. Ihn hatte ich zuvor schon belehren müssen, als das Zeppelin-Transparent zur Meinungsbildung bereitlag und noch unklar war wer versteht warum das keine ökologische Alternative ist, nicht vorschnell draufzutreten wie der Polizeispitzel auf der Antigentechnikkundgebung aufs Agrarreinheitsgebot.

Es schadet unserer Aussicht auf Erfolg wenn die Waldbesetzung von den Launen einer waidwunden Frau und eines aggressiven Spinners dominiert wird. Mit meiner Küchenaktion ging es mir darum ein Vorwärts Und Nicht Vergessen anzustimmen, und es ist leider bemerkenswert welche niedrige Regungen dies bei bestimmten Personen hervorgerufen hat.

In den besten Zeiten des Flughafenwiderstands waren die Bürgerinitiativen der Anliegergemeinden und das Hüttendorf in der Delegiertenversammlung des Bündnisses gleichrangige Verwaltungseinheiten, was bedeutet dass die Tatsache dass die Waldbesetzung ein korruptes geistliches bzw. weltliches Oberhaupt hat der Situation gleichkommt wenn ein Ortsbürgermeister oder Ortsgeistlicher den Verstand verliert und sich verhält wie ein Quengelkind in der Puppenstube, um es nicht so drastisch zu formulieren wie die zitierte wortgewaltige Waldbesucherin. Ein Beispiel aus jüngster Zeit wäre da Manfred Ockel aus Kelsterbach, der das Pflanzengift Glyphosat so aggressiv zur chemischen Kriegsführung gegen den Wald einsetzte dass er übersah dass dabei die Eigengefährdung schneller ansteigt als die Fremdgefährdung (siehe Baumliste). Anscheinend war den Waldarbeitern vorgegaukelt worden dieses Gift wäre harmloser als OC-Kampfstoff.

Wenn derartige Funktionärsübergriffe nicht radikal ernst genommen und zuverlässig abgestellt werden dann vermag dies aufrichtigen Erfolgsaussichten gefährlichen Schaden zuzufügen, wie im kirchlichen Bereich der Fall Tebarz oder hier bei den Fluglärminitiativen der Fall Kessel, ein Spekulant in Abtreibungsmedikamenten der in einer zentralen Verwaltungsfunktion lauert. Ich meine dazu dass wer vom Flughafen erwartet seine Nebenwirkungen auszuschalten, also den Flugverkehr ohne Krach hinzubekommen oder aber zu unterlassen, sich zu seinen eigenen Erwartungen plausibel verhalten muss, also nicht andererseits erwarten kann dass die destruktiven Nebenwirkungen seiner Handelsware hingenommen werden. Im Übrigen gibt es ja auch Frauen die davon zu berichten wissen, auch auf Waldbesetzungen, es sei den sie werden aggressiv verdrängt.

Beim Anarchiegipfel in Saint Imier 2012 gab es dazu einen Spruchwechsel in dem ich Frauen die ein Recht auf Abtreibung forderten erwiderte dass sie das nur bräuchten weil sie ihre Männer nicht richtig im Griff hätten. Als nächstes wurde dann dort von einem Schwarzen Block ein Würstchengrill überfallen und umgeworfen, was mich zum Lachen brachte. Die Würstchen die da drumherum standen waren die Drängler ! Warum ich das erwähne ist dass es um im Treburer Oberwald erfolgreich sein zu können erforderlich sein wird eine europaweite Vernetzung wiederherzustellen. Wie genau das geschehen kann und ob die Kontakte die Dirk und Wilma vor nahezu einem Jahrzehnt herstellten dazu noch etwas beitragen können ist auch mir vorerst ungewiss, aber nur wenn genügend Aktivisten durchkommen die schon Aktionserfahrungen ohne Blödsinn gesammelt haben kann es gelingen das unsolidarische Quengelkindverhalten zu neutralisieren.

Es mag ja sein dass es in Deutschland aufgrund des aggressiven Überwachungsstaatsgebarens derzeit keine besseren Leute mehr gibt, aber dann ist das ein klarer Fall für die elfte These. Gerade erst haben die Aktivisten von Notre Dame des Landes, einem französischen Standort an dem der Flughafenwiderstand maßgeblich durch die Kelsterbacher Waldbesetzung inspiriert wurde, einen Erfolg erzielt und sich in der Sache durchgesetzt. Vielleicht kann es den Treburer Oberwald retten aus diesem Reservoir zu schöpfen, sich von dort berichten zu lassen und die aktuelle Waldbesetzung dorthinblickend zur Teilhabe zu öffnen, wenngleich dies dabei insgesamt gesehen nur eine einzelne Zutat einer erfolgreichen Entwicklung sein kann, so wie auch die Schlichtung von Saint Imier nicht aus der Schweiz inspiriert war.

Hierzu ist zu argumentieren dass das Terminal drei und dessen Anbindung Lehrbeispiel dafür sein können warum Rüstungskonversion nicht funktioniert. Es handelt sich dabei schließlich um eine Konversionsfläche, und dennoch oder gerade deswegen gelingt damit keine Abwendung vom destruktiven Geschäftsmodell. Wenn der Airbus-Konzern, gegen den sich die französischen Aktivisten durchgesetzt haben, nun von Aufträgen aus dem CENTCOM-Umfeld abhängig ist, dann ist die zum Lockvogelangebot konvertierte Militärbasis das Übungsstück schlechthin an dem dessen Abwicklung geplant, vorbereitet und eingeläutet werden kann. Ohne amerikanische Militärs am persischen Golf und hier in Europa und die daraus resultierende Korruption gäbe es diese fürchterliche Misswirtschaft hier wie dort nicht. Und womöglich sind die Franzosen zu erschöpft für die inneren Angelegenheiten anderer Länder.

Hier ist schon der Name des Konzerns grob irreführend. Beim Omnibus ist der Umsteigevorgang weitaus weniger energieintensiv als die Streckenfahrt, beim Flugzeug ist es umgekehrt, Starten und Landen schaden dem Klima am meisten, die Umsteigeverbindung ist viel, viel schädlicher als die Direktverbindung. Doppelstockbusse nur zwischen Umsteigeknotenpunkten sind unter Umständen eine sinnvolle Verkehrsstückelung, dasselbe beim Flugzeug ist ein grotesker Irrsinn der den Namen A-380 trägt. Da sich die Doppeldecker schon sehr lange schlecht verkaufen werden sie als A-400M durch das Militär subventioniert bzw. jetzt durch die globale fossile Finanzspekulation.

Ich meine das Betriebsklima dort kann, von den Umweltinteressen her bewertet, nur gesunden wenn der irreführende Name abgelegt wird. Rein wirtschaftlich gesehen ist selbst die Waldbesetzung ein Spekulationsinteresse für Regierungen die hinter den Flugzeugkonzernen stehen, die bis auf eine Vorzeigeausnahme weltweit alle Rüstungskonzerne sind. Was der Waldbesetzung derzeit fehlt ist das politische Bewusstsein das die einzige weitreichende Aussicht auf Erfolg gegen die Expansionsbestrebungen der Fraport darin besteht den militärisch-industriellen Komplex als Existenzgegner zu erkennen.

Liebe Grüße,

Leonhard Bauer

— freischaffender Umweltaktivist —

* freelance environmental activist *

tinyurl.com/landschaftspfleger (email contact there)

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Please support my work with a donation. IBAN DE12 4306 0967 6051 1419 02.


posté le 31 décembre 2018  par Leonhard Bauer  Alerter le collectif de modération à propos de la publication de cet article. Imprimer l'article
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