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Unheld Stop Terminal Three Speech
posté le 07/01/19 par Leonhard Bauer Mots-clés  économie  environnement 

This file documents the speech offered to the Frankfurt/Main Citizen´s Network Against Airport Expansion (BBI) to lay out a consensus position against Fraport corporation´s Terminal Three project for upcoming forest conservation action by non-governmental organisations and independent activists. Although first enthusiastically welcomed, it was rejected by BBI managers the other day, leading to a full-fledged termination of all ties with the corrupt group. Apparently, the airport corporation concluded that the speech was so exact on the mark that it it bought off the citizen´s protest group to prevent it from being held. At the time of the writing of the speech both the citizen´s network (tinyurl.com/bbi-abuse) and an associated non-governmental organisation (tinyurl.com/rowo-abuse) were already plagued by sexualised abuse scandals, yet the contend of the speech is all about refocussing on the urgent environmental issues around Fraport corporation´s gross mismanagement of the former North American military air base Frankfurt/main returned to the nation during the George W. Bush presidency.

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Wortmeldung zur 244. Montagsdemonstration

12. April 2018

An alle Aktiven, alle Empörten, alle Interessierten

Heute wird erkennbar, dass es beim Flughafenwiderstand etwas gibt, was es beim Braunkohleprotest, bei der Antigentechnikbewegung und bei der Tierbefreiung nicht gibt : Umweltschutz und Arbeitskampf ziehen am selben Strang − gegen das lokale Monopol. Die politische Logik darin ist evident : Die aggressive Geldpolitik und der daraus resultierende grenzwertige Wettbewerbsdruck in der fossilen Subventionswirtschaft verursachen nicht nur einen verantwortungslosen Flächenfraß, sondern nötigen auch die Berufssparten dazu, ständig am Rand der Machbarkeit zu wirtschaften.

Unter der Herrschaft des Materials, hier des steuerbrüchigen Kerosins und seiner zivilen Rüstungswettlaufnebenwirkungen, werden sowohl die Natur als auch das Personal bis an ihre Belastbarkeitsgrenzen verschlissen. Die Kosten dafür erscheinen aus dem frisierten Budget verdrängt und gelangen als Erbwertminderung und gegenwärtige externe Mehrkosten zur Geltung. Für Ihre zusätzlichen Schlaftabletten zahlt kein Fluggast. (1) Und die organisatorische Eigenmacht des Personals kommt allein oftmals nicht dagegen an. Doch die Natur kann nicht regulieren, außer durch Mängel und Katastrophen, und bedarf daher einer lebendigen Selbstorganisation.

Zumeist macht der globale Wettbewerb zwischen den lokalen Monopolen alles zunichte bevor diese aufgehen kann. Allerdings, Flughafenerweiterungen gäbe es ohne Kriegswirtschaft nicht − Agromonopole und Massentierhaltungen aber möglicherweise doch, und Wortbruch sowieso. Andererseits, mit dem Krieg der Menschheit gegen sich selbst könnte auch deren Krieg gegen die Natur enden. Und das heißt kein technokratisches „Schwerter zu Pflugscharen“ bzw. „Tötungsautomaten zu Robotertaxis,“ sondern genau im Gegenteil „Stahlgruben zu Wildwüchsen“ bzw. „Gummiparagrafen zu Angriffsverboten !“

Das Kerosin sollte, zumindest derzeit, gar nicht erst verfeuert werden, anstatt mit konvertiertem Verwendungszweck. Das drohende Terminal Drei auf dem vormaligen Nordamerika-Westasien-Truppenumschlagplatz des „EUCOM“-Apparats ist als größtes Sinnbild einer ideologisierten Rüstungskonversion Bilderbuchbeispiel für exakt diese Tatsache : Kostet Kerosin wenigstens soviel Verbrauchssteuern wie das nicht ganz so umweltschädliche Diesel, dann sind Billigflieger ebenso sinnlos wie Düsenjäger.

Dieses dritte Terminal ist totaler Neubauschrott − nicht einmal als Eigentumswohnungen zu gebrauchen, und jede andere Sondernutzung wäre noch absurder, wie schon beim Bauplatz von Wackersdorf. Das Ding taugt nicht einmal zum Kartoffelzüchten ! Auch der Hahn auf dem Hunsrück kräht da ja bekanntlich nur noch wegen der Klientelpolitik unter den Operationstischen der Fremdbesatzungsmacht. Und die Subventionsruine von Berlin-Schönefeld wird lediglich von einer zukunftsunfähigen Hauptstadtspekulation aufrechterhalten.

Sobald die ersten Montagsdemonstrationen systemrelevant wurden und der Damalige Roland Koch sich in seiner Kampagne gegen das partielle Nachtflugverbot zu erschöpfen drohte ließ der Damalige Barak Obama die Zahl der Afghanistannachtflüge über die Angriffsbasis Landstuhl willkürlich erhöhen. Zu finden im Archiv unter Luftpost Kaiserslautern. (2) Dem bleibt aus Umweltschutzperspektive nur noch hinzuzufügen, dass die besondere Bedeutung des Unterschieds zwischen Krieg und Frieden für das Flugbetriebspersonal − anders als etwa bei den Eisenbahnern oder dem Verwaltungspersonal − aus der elementaren Risikokonfiguration der fossilen Flugzeugtechnik resultiert.

Damals erklärte Katinka Pönzgen [Buchstabierung ungewiss] von der IG Metall Frankfurt an dieser Stelle dazu : Es geht darum, die Verhandlungsführung vom Kopf auf die Füße zu stellen und zu fragen : Was hat denn dieses Wirtschaftssystem uns genutzt ? (3) Heute, sechs Jahre später, können wir verbindlichst bilanzieren : Nichts, aber auch rein gar nichts. Der Kapitalismus frisst die natürlichen Lebensgrundlagen auf, vergeudet jede menschliche Lebensqualität und hinterlässt stattdessen Lärm, Müll und Gestank − sowie kolossale Subventionsruinen wie das Terminal Drei, das Pentagon oder die Feste Obersalzberg. Schon die Hexenverfolgung hat Ihnen bekanntlich nur den Ballast von Versailles beschert. Danach kam nur noch Georg Büchner.

Freilich, Spekulationen über mögliche technische Alternativen gehören nicht hierher. Dass Wasserstoff explodiert und beim Helium der Energieverbrauch durchs Dach geht sollte zum Allgemeinwissen gehören. Dennoch ist der Zeppelin ein größtenteils harmloses Fossil, weil damit keine militärischen Angriffe möglich sind. Davon zu schwärmen ist angesichts einer windhündischen Reklamepropaganda für Lithiumakkukarren, die ebenfalls zivil explosiv sind, aber militärisch alles andere als harmlos, eher kurios als gefährlich.

Und im Hinblick auf Straßenlenkautomaten die nebenbei im Internet als Roboterschutztürsteher arbeiten nicht einmal das − wenn gerade nicht genügend Menschen die Kamerabilder mit denen die Servolenktechnik nicht automatisch klarkommt flink genug aussortieren, um so irgendwo Einlass zu erhalten, dann fährt wieder irgendein unreifer Lenkroboterprototyp einen Menschen um. Mal davon abgesehen davon dass dieses betrügerische Geschäftsmodell die Monopole dazu anreizt die Digitalsphäre mit Datenmüll und Belästigungsrobotern zu verseuchen, um so erst die Nachfrage zu erzeugen welche auf diese Weise ausgebeutet werden kann.

Tatsache ist : Die Umweltschutzbewegung hat heute weitaus üblere technokratische Unverantwortlichkeiten zu bezwingen als Zeppeline. Umso heftiger daher meine Verblüffung, als ein handgemaltes Transparent mit einem solchen historischen Leichtgasfluggerät und einem schwärmerischen Spruch dazu im Treburer Oberwald zur allgemeinen Begutachtung ausgebreitet wurde, und noch bevor eine dialogische Meinungsbildung in Gang kommen konnte, um sinnvoll über dessen Verwendbarkeit zu entscheiden, eine Person, anstatt qualifiziert zu urteilen, stattdessen demonstrativ drauf trat.

Das hatte ich zuletzt vor zehn Jahren auf der Antigentechnikkundgebung in Kitzingen erlebt, als auf der fränkischen Platte der Genmais zu blühen drohte. Es handelte sich dabei um den vom Inhalt der Veranstaltung völlig überforderten, weil sonst mit Baulöwen und Waffennarren beschäftigten, auffällig unauffälligen örtlichen Vertreter des Fränkischen Landeskriminalamts, der auf meine Zurechtweisung, die hier vorliegende Ausübung eines Grundrechts nicht mit Füßen zu treten, unbeholfen ungehalten reagierte. So etwas machen nicht einmal Streikbrecher ! Die wollen einfach nur durch, wie Fluggäste.

Als ich den Problemgenossen im Treburer Oberwald dementsprechend zur Rede stellte wiederholte sich dieses Muster : Die Person blaffte mich an : „Wie es in den Wald hineinruft so schallt es heraus“ − wie schon die uniformierten Polizeischlägertrupps am Einlass zur Gemeinderatssitzung, auf der vor neun Jahren der Kelsterbacher Wald an die Fraport verhökert wurde, in diametraler Verkehrung von Ursache und Wirkung. Ich schreibe hier keinen Namen rein, damit niemand mich inhaltlich zu vertreten braucht. Mittlerweile wissen ohnehin alle Bescheid die nicht nur Zeitung lesen.

Im Übrigen gibt es ja auch beim Umweltschutz eine internationale Vernetzung, und die spezifischen Auffälligkeiten vergangener Vergleichsfälle, beispielsweise in Heathrow, sind allen langfristig Aktiven bekannt. Was ebenfalls nicht in der Zeitung stand ist, dass meine Aktivität gegen die Fraport im Treburer Oberwald solange ruht bis diese Manipulation Vergangenheit ist − ganz gleich ob die Auffälligkeiten bei der bezeichneten Person aus dem Beruf oder aus der Familie kommen.

Ich habe auch eine, von der ich keinerlei Respekt für meine Umweltschutztätigkeit erfahre, obwohl sie meine Öffentlichkeitspräsenz genießt, und die nicht einmal mündig genug ist, Zeitungsschreiber zurechtzuweisen die selbst banalste Äußerlichkeiten falsch wiedergeben. Dass ich sinnentstellend zitiert werde, das kann nur ich selbst beanstanden, aber über eine unzutreffend dargestellte Haarfarbe, Kleidungsgewohnheit oder Techniknutzung dürfen sich auch meine Angehörigen beschweren.

Immerhin, vor zehn Jahren waren die Zeitungszitate noch total aus der Luft gegriffen − jetzt tun sie nur noch Wortlaut und Augenschein Gewalt an. Glauben Sie nichts, was in einer Zeitung steht. Gottseidank hat damals niemand die Weihnachtsgans in den Wald geliefert, die mir ein blödsinniger Zeitungsschreiber ungefragt zum Schlachten bestellt hatte ! Trotz der krassen Unverhältnismäßigkeit beim Kerosin und bei der Braunkohle wird der Großteil des Klimaschadens nicht vom Verkehr verursacht sondern von der Massentierhaltung.

Und gemessen an den Risiken, die in der Genmanipulation stecken, erscheint die Gefahr durch Landschaftsschäden geradezu kinderleicht bezähmbar. Denn dem technokratischen Übergriff wider die Unantastbarkeit des natürlichen Erbguts in der menschlichen Nahrungskette fällt auch die menschliche Vernunft zum Opfer, und der Naturschaden wird von der billigend in Kauf genommenen Nebenwirkung zum eigentlichen Tatmotiv. So etwa beim Glyphosateinsatz im Kelsterbacher Wald, der von demselben Blatt tags drauf als Renaturierungsmaßnahme verharmlost wurde. (4)

Was Ihnen Ihre Regionalzeitung ebenfalls verschwiegen hat ist, dass sich bei mir zu Hause in Unterfranken Behörden und Gerichte einbilden, sie bräuchten Verwaltungsakte und Beschlüsse gegen Umweltschutzaktivisten nicht gesetzlich zu begründen − denn auch ein Baum gilt ja vor dem bürgerlichen Recht lediglich als Sache. Vielleicht ist es auch weil ich Kriegsdienstverweigerer bin, oder anlässlich der Vorurteile gegen meine vegane Ernährung − wie gesagt : Mangels Begründung kann ich das nicht nachvollziehen sondern nur mutmaßen.

Weil sich nun selbst das Bundesverfassungsgericht diesem menschenunwürdigen Blödsinn angeschlossen hat, muss ich jetzt eine europäische Menschenrechtsbeschwerde machen. Damit diese in Straßburg satzungsgemäß verhandelt werden kann, benötige ich einen zugelassenen Juristen, der mir dabei anwaltlich assistiert ; ebenso um am Bundessozialgericht in Kassel die Gleichstellung der freischaffenden Umweltschutztätigkeit mit der gewerblichen Bewerbungsbemühung zu erstreiten, welche mir das Bundesland Bayern ohne inhaltliche Würdigung verweigert hat.

Wenn mir dies nicht gelingt, dann könnte mich meine Umweltschutztätigkeit meine Existenz hierzulande kosten, und sie in der Fremde geradlinig weiterzuführen kann ich niemandem „auf gut Glück“ versprechen. Ich will nicht ins politische Exil gehen müssen, nur weil es hierzulande wegen der Fremdbesatzung immer noch keine richtige Verfassung gibt. Der Kontakt kann über das Bündnis der Bürgerinitiativen hergestellt werden. Danke.

Leonhard Bauer

— 

(1) Brendon Sewill, The Hidden Cost of Flying , AEF 2/2003, http://www.aef.org.uk/downloads/HiddenCost.pdf

(2) Luftpost Kaiserslautern Nr. 31/2010 vom 1.2.2010, http://www.luftpost-kl.de/

(3) Helmut Eisert, Aufzeichnung Montagsdemonstration 4.2.2012, Schlusskundgebung ab 21. Minute, http://www.freie-radios.net/46273

(4) Leonhard Bauer, Baumpflegegutachten Glyphosatstümpfe Kelsterbach, Baumliste 11.1./8.3.2018

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posté le 7 janvier 2019  par Leonhard Bauer  Alerter le collectif de modération à propos de la publication de cet article. Imprimer l'article
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